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    Aus Liebe zur Natur

    Ökologie und Nachhaltigkeit

    Moderne Seilbahnen sind klimafreundliche Transportmittel. Sie bringen Sportler, Naturliebhaber und Genießer das ganze Jahr über sanft hinauf in die Bergwelt. Die Bergbahn AG Kitzbühel investiert laufend in ihre Infrastruktur und schafft dadurch ein komfortables und energieeffizientes Angebot für seine Gäste. Großzügig bemessene Schutzzonen gewährleisten – vor allem im Winter – ein harmonisches Miteinander zwischen Mensch und Natur.

    Verantwortungsvoll geplant

    Bereits bei der Projektierung berücksichtigt die Bergbahn AG Kitzbühel die Anforderungen der Natur. Bei allen Bauprojekten ist es das oberste Ziel, die Wechselbeziehungen zwischen den Lebewesen und ihrer Umwelt zu gewährleisten (Ökologie). Projektgutachter bringen bereits im Vorfeld ihre Expertise ein, insbesondere zu den naturwissenschaftlichen Fachgebieten Geologie, Wildbiologie und Limnologie (Struktur und Funktion von Süßwasser-Ökosystemen). Auch die Ansprüche der Forstwirtschaft werden einbezogen.
    Mag. Anton Bodner und Walter Astl, Vorstandsduo der Bergbahn AG Kitzbühel, erklären die Wichtigkeit dieser Herangehensweise, um die Interessen von Ökologie und Wirtschaftlichkeit im Sinne der Nachhaltigkeit zu vereinen. „Wir nehmen uns für die Phase der Vorbereitung sehr viel Zeit. Gemeinsam mit den Experten und Behörden optimieren wir bereits im Vorfeld die Prozesse, um die Projekte flott und schonend umsetzen zu können“, so Mag. Anton Bodner.

    Im Einklang mit der Natur

    Ein respektvoller Umgang mit dem Boden, den Biotopen und Bächen, der Pflanzen- und Tierwelt genießt während der Bauarbeiten höchste Priorität.
    Florian Wörgetter, technischer Leiter der Bergbahn AG Kitzbühel, gibt einen Einblick, wie es möglich ist, eine Seilbahn möglichst schonend zu errichten. „Wo es erforderlich ist, erschaffen wir Ausgleichsflächen, etwa für Biotope. Steinmauern werden abgetragen und wiederaufgebaut, und zwar so, dass sie sich harmonisch in die Naturlandschaft einfügen“, erklärt Florian Wörgetter. Auch die Methode des Waselns hat sich bei der Umsetzung von zahlreichen Liftprojekten bewährt. Was ist damit gemeint? „Bevor in die Tiefe gegraben wird, werden dem Boden Grasziegel – etwa 30 cm dick – entnommen. Nachdem der Untergrund aufgeschüttet wurde, werden die Grasziegel wieder an ihren Ursprungsort zurückgesetzt – ähnlich wie bei einem Puzzle.“ Nach den Bauarbeiten wird der Boden mit speziellen Düngemitteln gezielt versorgt, um die Regeneration zu fördern.

    Beispiel: Errichtung der 8 EUB Jufen (Jahr 2017)

    Umweltfreundlicher Seilbahnbetrieb

    > thermische Fassadendämmung z. B. Bergrestaurant Pengelstein, Horn Gipfelhaus, Berg- und Talstation Wagstättalm
    > Maßnahmen zur Wärmerückgewinnung, um Gebäude zu heizen z. B. Berg- und Talstation der Fleckalmbahn
    > 11 Seilbahnen mit Direktantrieb z. B. Fleckalmbahn, Ochsalm und Brunn etc.
    > Digitalisierung ist für einen nachhaltigen Seilbahnbetrieb erforderlich
    > wirtschaftlich tragfähiges Schneemanagement dank Global Positioning Sytem (GPS)
    > Schneedepots leisten einen wertvollen Beitrag für eine effiziente Bewirtschaftung der Pisten zum Saisonstart
    > Investition in zeitgemäße Technik (effiziente Schneeerzeuger)
    > Flottenerneuerung auf EURO 6
    > naturnahes Design ─ Stationen der Bergbahnen passen sich harmonisch in die Bergwelt ein (z. B. minimalistische Formgebung, verkleiden der Fassaden mit Schindeln)
    > E-Tankstellen auf den Parkplätzen von KitzSki

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    Kooperation mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und Reiseunternehmen
    Die Bergbahn kooperiert mit den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) und der Postbus AG. Eine Besonderheit: Der Streifzug bringt seine Gäste zwischen St. Johann in Tirol und Kitzbühel Hahnenkamm sowie zwischen Westendorf und Kitzbühel Hahnenkamm kostenlos ins Skigebiet. KitzSki verfügt über das größte kostenlose Skibus-System (Live Fahrplan) in den Alpen. Die Skibusse fahren zwischen allen Talstationen der Zubringerbahnen von KitzSki und den Orten der Region. Die Flotte umfasst auch E-Skibusse.
    Der KitzSkiXpress (Reiseunternehmen Geldhauser) bringt Gäste ab München, Holzkirchen und Rosenheim ins Skigebiet.

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    KitzSki setzt auf Ökostrom
    Nachhaltigkeit ist zu einem wesentlichen Bestandteil des alltäglichen Lebens geworden. Das gilt seit langer Zeit vor allem für den Verbrauch von Strom, zunehmend auch für dessen Produktion. KitzSki bezieht von den Stromversorger aus Tirol und Salzburg jenen Strom, der mittels erneuerbarer Energieträger erzeugt wird. Seitens TIWAG ─ Tiroler Wasserkraft AG trägt KitzSki das Zertifikat, welches belegt, wie die Aufteilung der Primärenergieträger erfolgt; ca. 85 % der Energie werden aus Wasserkraft, ca. 11 % aus Windenergie gewonnen – die restlichen Energiequellen sind Sonnenenergie und sonstige Ökoenergie. Auch die Salzburg AG bestätigt, dass die gelieferte Strommenge zu 100 % aus erneuerbaren Energieträgern erzeugt und dem Stromnetz zugeführt wird.